Ebenso
wie die Wohnzimmer erobern Rattanmöbel zunehmend auch die Gärten. Ihre Optik
verleiht jeder Terrasse einen Hauch von mediterranem Flair, sie passen sich
jeder Gartengestaltung mühelos an und sind zudem in verschiedenen Farben zu
kaufen. Sie wirken gemütlich und laden mit ihrer weichen Sitzfläche zum langen
Verweilen in fröhlicher Runde ein. Es gibt sie in rustikaler Retro-Optik ebenso
wie modern-elegant.
Gegenüber
ihren Geschwistern aus Massivholz haben Rattanmöbel große Vorteile. Zum einen:
sie sind deutlich leichter. Denn Rattan ist ein sogenanntes Stuhlflechtrohr,
das große Hohlräume aufweist und zudem mit anderen Rattanrohren verflochten
ist, wodurch weitere Hohlräume entstehen. So lassen sich Rattanmöbel selbst von
Kindern leicht umstellen, hebt man doch weitgehend nur Luft in die Höhe.
Daneben
ist Rattan deutlich pflegeleichter als Möbel aus Massivholz. Denn die Struktur
der Flechtstäbe ist von Natur aus wasserabweisend. So müssen Rattanmöbel nicht
so häufig und intensiv gepflegt werden. Allerdings sollte man sie einmal vor
Beginn der Gartensaison ausgiebig beizen, da die Stäbe bei übergroßem
Wassereinfluss stocken und brüchig werden können. Danach genügt es, sie von
Zeit zu Zeit mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
Noch
pflegeleichter sind Rattanmöbel aus Kunststoff und nennen sich vieler Orts Polyrattan. Sie sind aus künstlichen Fasern
geflochten, die den Naturvorbildern optisch in nichts nachstehen. Doch im
Gegensatz zu ihren Verwandten aus Naturrattan sind sie völlig wasserabweisend.
Sie können bedenkenlos ganzjährig im Garten stehen gelassen und sollten nur vom
Schmutz befreit werden, bevor man sich auf ihnen niederlässt.
Durch
ihren großen Erfolg sind Rattanmöbel mittlerweile ebenso erschwinglich wie
Holzmöbel. Im Fachhandel oder im Internet (etwa unter
www.holz-haus.de) findet man unzählige
Modelle in allen Farben und Formen auch für den kleinen Geldbeutel.