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Garten - Wissen
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In unregelmäßigen Abständen bringen wir Ihnen hier interessante Themen rund um Ihren Garten: Wann sollten Sie was wie schneiden, wann sollte gedüngt werden und so weiter. Schauen Sie hier mindestens einmal im Monat rein, dann kann Ihrem Gartenglück kaum noch etwas passieren.

Bakker - einfach schöne Gärten!
Bakker bietet als Europas größter Pflanzenversand seit 60 Jahren eine riesige Auswahl an Pflanzen für Garten, Balkon und Terrasse an. Als Marktführer setzt Bakker konsequent auf Qualität und bietet deshalb auf alle Pflanzen eine 100%ige Anwachs- und Blühgarantie. Das ist Pflanzen ohne Risiko!

Ananas selbst ziehen
Ananas selbst ziehen

Ananas selbst ziehen

Wer Obst mag, der mag auch die fruchtige Süße der Ananas. Leider wächst Sie in unseren Breitengraden eher selten, dennoch kann man sie sich aus einer reifen Ananas selbst ziehen.

Allerdings sei schon mal vorweg gesagt, dass dies nicht für den Garten geeignet ist. Entweder für das Gewächshaus, in warmen Sommermonaten auch für den Balkon oder die Terrasse, ansonsten eher für die Fensterbank. Und so geht?s:

  1. Eine ganz normale Ananas kaufen, köpfen und dabei unter dem Blattschopf den Strunk mit Fruchtfleisch etwa fünf Zentimeter stehen lassen.
  2. Dieser Blattschopf wird nun in eine Vase gegeben, die mit Wasser gefüllt ist. In wenigen Tagen bilden sich die ersten Wurzeln. Darauf achten, dass sie sehr warm und sonnig steht. 25 Grad sind ideal.
  3. Wenn die Wurzeln lang genug sind, dann die Pflanze in Erde stecken und kräftig gießen. Auch hier die Temperatur beachten. In der Mitte des Blattschopfes bildet sich mit der Zeit eine neue Pflanze, die dann zur neuen Frucht heranwächst.

Das kann allerdings bis zu vier Jahre dauern, man braucht also Geduld.

 Ananas selbst ziehen
Pflanzenausläufer entfernen
Pflanzenausläufer entfernen

Pflanzenausläufer entfernen

Wir alle kennen sicherlich die Situation: Man hat einen schönen blühenden Busch, der plötzlich Ausläufer bildet. Das heißt, neben dem eigentlichen Gewächs kommen neue Triebe zum Vorschein, diese Pflanzenausläufer muss man entfernen.

Pflanzenausläufer bodennah abschneiden
Die Triebe können im Abstand von wenigen Zentimetern wachsen, oder aber auch einen Meter und mehr. Was macht derjenige, der sich nicht auskennt? Er freut sich und lässt die Pflanze wachsen. Aber das ist genau das Falsche! Solche Ausläufer sollten bodennah abgeschnitten werden. Warum? Die Pflanze ist unterirdisch verwurzelt und bildet direkt aus den Ausläufern der Wurzeln neue Triebe.

Aus den Trieben neue Pflanzen ziehen
Wer diese wachsen lässt, bekommt zwar eine neue Pflanze, hindert aber auch die Hauptpflanze in deren Entwicklung. Weil so die Kraft, die der Pflanze zur Verfügung steht, verteilt wird, wird weniger Kraft in die Hauptpflanze gelegt. Die Folge: Sie wächst nicht mehr ausreichend oder hat eine kärglichere Blüte. Deswegen den Trieb einfach abschneiden. Allerdings kann man ihn auch ausgraben, die Wurzelverbindung trennen und als neue Pflanze großziehen.

 Pflanzenausl?er entfernen
Damit Schnittblumen länger frisch bleiben ? 6 Tipps
Damit Schnittblumen länger frisch bleiben

Damit Schnittblumen länger frisch bleiben

Damit Schnittblumen länger frisch bleiben, muss man einiges beachten. Wichtig ist schon der Zeitpunkt des Blumenschnittes im eigenen Garten, damit die Blüten besonders lange in der Vase halten.

  1. Die Blüten sollten nie in der heißen Mittagssonne geschnitten werden, denn die Blumenstiele sind so sehr schnell einem Wassermangel ausgesetzt, der für eine Verkürzung der Lebensdauer der Blüten sorgt.
  2. Wichtig ist auch, dass die Blüten beim Schnitt schon leicht aufgeblüht sind, denn Knospen entwickeln sich in der Vase mit einigen Ausnahmen nicht mehr zu Blüten.
  3. Gerade Korbblütler sollten in den Morgenstunden geschnitten werden. Zu diesen gehören sowohl die Margerite als auch die Sonnenblume.
  4. Die anderen Sommerblumen mögen lieber den Schnitt am Abend.
  5. Sind die Pflanzen von der sommerlichen Hitze noch ausgedorrt, werden sie zunächst kräftig gegossen und es wird ihnen eine Wartezeit bis zum Schnitt gegönnt, damit sie das Gießwasser optimal aufnehmen könne.
  6. Die Blätter, die sich direkt unter dem Blütenstiel befinden, sollten immer entfernt werden, denn sie stellen einen Nährboden für Fäulnisbakterien in der Vase dar.

Besonders schöne Sommerblumen für den Schnitt und die Blüte in der Vase sind sowohl die Marienglockenblume, die Ringelblume, das Mädchenauge, das Schmuckkörbchen, die einjährige Margerite, die Sommeraster und die Kornblume. Auch der einjährige Rittersporn, die Bechermalze, das Schleierkraut und die Sonnenblume sowie Levkojen, Sonnenhut und Zinnie sind schöne Gartenblumen als dankbare Vasenblüher.

 Damit Schnittblumen l?er frisch bleiben ? 6 Tipps
Zigarettenasche gegen Blattläuse
Blattläuse

Blattläuse

Blattläuse sind bekannte Schädlinge, die nicht leicht zu bekämpfen sind. Deshalb unser Tipp: Zigarettenasche gegen Blattläuse einsetzen.

  1. Die Zigarettenasche muss dabei auf den Boden der Pflanze gestreut werden. Die Asche zieht dann in den Boden ein. Blattläuse mögen die Gerüche nicht und bleiben nach und nach fern.
  2. Man kann die Asche jedoch auch zum Wasser in die Gießkanne dazugeben und auf mehrere Pflanzen gleichzeitig verteilen. Die Mischung sollte dabei ein gleichmäßiges Verhältnis haben und gut umgerührt werden. Man sollte die Pflanzen damit jedoch nicht gießen, sondern lediglich abduschen. Der gesamte Vorgang muss mehrfach wiederholt werden.
  3. Neben der Vernichtung von Blattläusen wirkt die Zigarettenasche auch als Dünger. Es kommt jedoch auf die richtige Dosierung an, denn zu viel Zigarettenasche in der Erde könnte auch der Pflanze schaden. Zusätzlich kann man noch einen flüssigen Dünger verwenden, um der Erde mehr Nährstoffe zurückzugeben.
 Zigarettenasche gegen Blattl?e
Trinkbrunnen im Garten anlegen
Trinkbrunnen im Garten anlegen

Trinkbrunnen im Garten anlegen

Bei großen Anlagen und vor Villen kann man oft einen kleinen Trinkbrunnen entdecken. Solch einen Trinkbrunnen kann man sich auch im eigenen Garten anlegen. Er sieht vielleicht außergewöhnlich aus, kann aber durchaus einen praktischen Nutzen haben.

Mit einem Trinkbrunnen bekommt man stets frisches und keimfreies Wasser. Für den Menschen sind diese Trinkbrunnen zwar auch zu nutzen, doch sie sind noch nicht wirklich populär genug. Viele Gartenbesitzer nutzen den Trinkbrunnen eher für ihre Haustiere, wie Katzen und Hunde.

Anschluss an die Trinkwasserversorgung

Die Grundvoraussetzung für jeden Trinkbrunnen ist es, einen Anschluss von der Trinkwasserversorgung zu schaffen. So kann der Brunnen auch die gesetzlichen Bestimmungen der Trinkwasserverordnung bestehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass man einen Behälter mit Wasser anschließt und diesen über eine Filteranlage laufen lässt. Nur so kann die Qualität dauerhaft gewährleistet werden.

Trinkbrunnen für Tiere
Die Trinkbrunnen für die Tiere funktionieren jedoch auch ohne den entsprechenden Wasseranschluss. Auf einen Stromanschluss kann man jedoch nicht verzichten. Bevor man den Brunnen aufstellt, muss man darauf achten, dass er auch für den Außenbereich geeignet ist. Mittlerweile hat man die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Varianten.

 Trinkbrunnen im Garten anlegen
Giersch bekämpfen mit Unkrautfolie und Mulch
Giersch bekämpfen

Giersch bekämpfen

Giersch soll angeblich gesund sein, soll viele Vitamine haben und auch als Heilpflanze dienen. Ja, man kann sogar Salat davon machen. Doch im Garten, in schön angelegten Beeten ist der Giersch ein unwillkommener Gast, der sich leider nicht nur kurz aufhält, sondern sich auch noch munter drauf los vermehrt. Doch man sollte nichts unversucht lassen den Giersch zu bekämpfen.

Weil man nicht täglich einen Giersch-Salat essen kann, steht man vor dem Problem, wie man ihn in den Griff bekommt. Schon mal vorweg: Es ist schwer, oft unmöglich, aber man kann es versuchen und eventuell eindämmen. Dass man immer dann, wenn der Giersch aus der Erde schaut, rupfen sollte, das muss man nicht sagen, das machen die Meisten sowieso.

Wenn man einen sehr lockeren Boden hat, dann kann man ihn auch mit samt der Wurzel herausreißen. Jedoch wachsen beschädigte Wurzeln umso schneller wieder nach.

Giersch bekämpfen – Unkrautfolie und Mulch
Die einzige, durchaus wirkungsvolle Methode ist es, ihn mit Unkrautfolie und Mulch zu ersticken. Dazu muss man allerdings das Beet für mindestens ein Jahr komplett leeren. Die Folie ausbringen, den Mulch drauf und mindestens ein Jahr so lassen. Dann kann man einen neuen Versuch starten. Mit etwas Glück hat man dann Ruhe, aber allzu viel Hoffnung sollte man sich nicht machen.

 Giersch bek?fen mit Unkrautfolie und Mulch
Kampf dem Frostspanner
Der Frostspanner ist gefährlich für Obstbäume

Der Frostspanner ist gefährlich für Obstbäume

Haben Sie schon mal einen Frostspanner gesehen? Wenn Sie Obstbäume in ihrem Garten haben, dann ist es durchaus möglich, dass Sie schon Bekanntschaft gemacht haben. Denn wenn Blätter und Blüten im Frühjahr angefressen sind, dann ist dieser Nachtfalter daran schuld.

Obstbäume gegen den Frostspanner schützen
Die Weibchen des Frostspanners, die keine Flügel besitzen, klettern im Herbst in die Baumkronen von Obstbäumen und legen dort Eier ab. Im nächsten Frühjahr schlüpfen dann die Raupen und machen sich über den reich gedeckten Tisch her. Dabei ist es dem Frostspanner ziemlich egal, um welchen Obstbaum es sich handelt. Ob Apfel, Birne, Kirsche oder Pflaume, jeder ist willkommen. Und deswegen sollten Sie Ihre Obstbäume auch dagegen schützen.

Das geht sehr einfach und ist eigentlich kaum der Rede wert ? wenn man es weiß!

Dazu werden sogenannte Leimringe genutzt, die es im Fachhandel gibt und die man einfach um den Baumstamm legt. Dieser Ring sollte fest anliegen und so den Frostspannern keine Gelegenheit geben, unten durch zu schlüpfen. Wenn sie also obendrüber wollen, bleiben sie automatisch kleben. So ist das Obst für die nächste Saison gesichert.

 Kampf dem Frostspanner
Wenn der Lorbeerbaum braun wird
Lorbeerbaum

Lorbeerbaum

In vielen Gärten sind Lorbeeren zu finden. Diese werden oft als Hecke eingesetzt, weil sie sehr schnell sehr dicht werden. Aber auch solitär macht der Lorbeerbaum ein gutes Bild. Allerdings nur dann, wenn er nicht plötzlich braun wird.

Das passiert oft über den Winter hinweg. Gerade dann, wenn es ein langer und kalter Winter ist. Viele Gärtner meinen dann, der Lorbeer sei erfroren und man müsse ihn entsorgen. Aber hier stimmt weder das eine noch das andere.

Wassermangel ist Schuld
Wenn beim Lorbeerbaum die Blätter braun werden, dann hat das nichts mit der Kälte zu tun, sondern mit Wassermangel. Da in einem langen, kalten Winter der Boden auch sehr lange gefroren ist, kann keine Feuchtigkeit eindringen und die Pflanze versorgen. Es entsteht akuter Wassermangel, den der Lorbeerbaum mit dem Abwurf der Blätter quittiert.

Nicht rausreißen sondern stutzen
Und rausreißen muss man den Busch auch nicht, denn er ist nicht tot. Im Frühling einfach radikal stutzen, sodass nur noch die Hauptäste da sind. Nach wenigen Tagen bilden sich die ersten Triebe, und innerhalb von einem Vierteljahr ist der Busch wieder prächtig grün. Zwar etwas kleiner, aber grün. Und weil Lorbeer schnell wächst, ist auch die Hecke in spätestens zwei Jahren wieder voll da.

 Wenn der Lorbeerbaum braun wird
Umfallkrankheit ? 2 Mittel gegen Bodenpilze
Umfallkrankheit befällt oft Keimlinge

Umfallkrankheit befällt oft Keimlinge

Es hört sich komisch an, aber die Umfallkrankheit gibt es wirklich. Diese befällt vor allem Jungpflanzen, die man ausgesät hat und die gerade als Keimlinge einige Zentimeter groß sind.

Dabei ist es egal, um welche Art von Pflanzen es sich handelt, die Umfallkrankheit kann jede bekommen. Schuld daran sind Bodenpilze.

Man sollte eigentlich meinen, dass Pflanzen, die man in Aussaatgefäßen groß ziehen will, besonders geschützt sind, doch da irrt man sich. Denn vor allem in Gefäßen, die aus recycelbaren Materialien wie Eierkartons oder Pappe bestehen, können sich solche Pilze verbreiten. Ist das mal geschehen, dann sind auch die noch gesund aussehenden Pflanzen betroffen. Wenn die ersten Pflanzen umfallen und absterben ist der Rest nicht mehr zu retten.

Abhilfe können hier nur zwei Mittel schaffen:

  1. Zum einen Hygiene, das heißt man sollte lieber Kunststoff-Aufzuchtbehälter verwenden, die man vor der Pflanzung mit heißem Wasser behandelt.
  2. Zum zweiten sollte man auf die optimale Keimtemperatur und natürlich auch auf regelmäßige, aber nicht zu viel Feuchtigkeit achten. So befällt die Umfallkrankheit Ihre Keimlinge sicherlich nicht mehr.
 Umfallkrankheit ? 2 Mittel gegen Bodenpilze
Rote Pusteln an Bäumen
Abgestorbener Ast

Abgestorbener Ast

Immer wieder kommt es vor, dass man rote Pusteln an Bäumen oder Sträuchern vorfindet. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung mit dem Namen Nectria.

Abgestorbene Äste sind zuerst betroffen
Auch wenn es augenscheinlich nicht besonders gefährlich aussieht, sollte man doch schnell handeln. Denn der Pilz befällt als erstes Äste, die bereits abgestorben sind, arbeitet sich dann aber schnell auf gesunde Bereiche vor. Besonders wenn die Pflanze geschwächt ist, hat der Pilz leichtes Spiel. Er befällt dabei die Äste an Wunden, die in der Rinde vorzufinden sind.

Befallenen Ast abschneiden – Aber nicht auf den Kompost!
Wenn man nun solche roten Pusteln an seinen Gehölzen entdeckt, hilft nur eins: Den befallenen Ast abschneiden und in den Biomüll geben. Keinesfalls auf den Kompost, da sich hier die Pilzsporen verbreiten und so wieder in den Kreislauf gelangen können. Sind bereits mehrere Äste befallen, müssen alle abgeschnitten werden. Notfalls auch radikal. Ist der Busch oder Baum ansonsten gesund, wird er wieder austreiben. Am häufigsten befällt Nectria Obstbäume, Ahorn und Johannisbeeren.

 Rote Pusteln an B?en
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